KYOTO Stehleuchte von EL SCHMID

LIGHT THAT INSPIRES – Für uns ist die Einrichtung elementar, denn wir beide verbringen sehr viel Zeit in unseren vier Wänden. In den einzelnen Stilfragen sind wir uns manchmal nicht immer ganz einig, aber wichtig ist uns beiden die Stimmung, die wir in den einzelnen Räumen erzeugen möchten. Denn je nachdem in welchem Zimmer wir uns aufhalten, hat jeder Raum unterschiedliche Bedürfnisse und wir wissen beide wie wichtig die Einrichtung ist zwecks der Raumwirkung. Denn eine gut aufeinander abgestimmte Einrichtung verbessert die Raumwirkung und unterstützt optisch auch einzelne Einrichtungsstücke. Mit verantwortlich für diesen Eindruck ist die perfekte Kombination aus Einrichtungsstücken und die Stimmung, die mit dem Licht erzeugt wird. Hierzu möchten wir euch in diesem Review unsere KYOTO Stehleuchte von EL SCHMID vorstellen. 

KYOTO Stehleuchte - DAS DESIGN & FUNKTION 

Einige von euch kennen vielleicht bereits einige Blickwinkel aus unserem Wohnzimmer, meist liegt der Fokus in unserem Einrichtungskonzept auf schlichte und zeitlose Einrichtungsstücke, die uns einige lange Zeit begleiten. Daher liegt auch der Fokus bei unseren Lichtquellen, die wir in unser Einrichtungskonzept integriert haben, auf die Einfachheit des Lichts gepaart mit einem originellen Design. Hier orientieren wir uns stark an der langfristigen Ausrichtung Pure Simplicity. Es ist eine ganz klare Lebensweisheit in der Raumgestaltung. Wir fokussieren uns dabei auf das Wesentliche und lernen dabei, Ballast abzuwerfen und uns auf Natur und Natürlichkeit zurückbesinnen. Daher muss für mich der Raum einfach gehalten sein und nicht überladen. Den Rest, der die Atmosphäre des Raumes zum Leuchten bringt, ist das Licht. Das Licht erleuchtet den Raum auf eine elegante Art und Weise. Genau an diesem Punkt überlasse ich die Wirkung dem Licht, der dem Raum und auch den einzelnen Einrichtungselementen das gewisse Etwas gibt. Ich verbinde mit diesem Gedanken sehr oft die Redensart „Etwas ins richtige Licht rücken“. Für uns bedeutet Licht so vieles, es ist elementar für unseren Alltag, egal in welcher Situation. Das Licht begleitet uns vom Morgen bis hin zum Abend und ist genauso vielfältig in seiner Art wie auch unsere Charaktereigenschaften. Für mich ist beispielsweise mehr Licht wichtiger als vielen anderen. Neben dem Tageslicht für mein Wohlbefinden ist maßgeblich auch das direkte/ indirekte Licht sehr wichtig. In diesem Zusammenhang haben wir seit einigen Wochen unsere KYOTO Stehleuchte aus der Designschmiede EL SCHMID

Die KYOTO Stehleuchte wird in Sevilla, Spanien produziert und in kleinen Stückmengen hergestellt. Die Produktion erfolgt in der eigenen Manufaktur und das traditionelle Handwerk steht bei allen Produktionsschritten im Vordergrund. Der Prozess bis zur fertigen Leuchte unterscheidet sich sehr stark von industriell gefertigten Leuchten. Der handwerkliche Charakter ist der Marke sehr wichtig und ist eines der USP’s. Sehr wichtig zu wissen, dass jede einzelne Leuchte ein Unikat ist. Denn durch das Material Messing weiß jeder, dass sich die Oberfläche sehr oft unterscheidet und nie exakt gleich ist. Auch im Laufe der nächsten Jahre bekommt die polierte Oberfläche eine besonders schöne natürliche Patina. Hier haben wir während unserer Recherche gelernt, dass die Patina durch die Handhabung verändert werden kann. So ist beispielsweise in Japan, die Oberfläche aus Messing, die durch Fingerabdrücke beeinflusst wurde, beliebter als glänzende Oberflächen. 

Das Design der KYOTO Stehleuchte ist wie der Name schon ahnen lässt an die japanische Ästhetik angelehnt. Für mich schafft es die Leuchte den Sinn der Japaner für die Ästhetik zu unterstreichen. Es ist eine perfekte Kombination aus Handwerk, Kunst und Licht. Auch das Thema der Leuchte „Schönheit der Vergänglichkeit“ passt sehr gut zu der Leuchte. Denn zu Anfang ist die Messing Patina nahezu unberührt, die sich dann im Laufe der Zeit verändert in dem sie täglich genutzt wird. Im Grunde ist es auch eine Anlehnung zu der „Schönheit der Vergänglichkeit“ von uns. Ich bin von dem Design und dem Denkanstoß der Leuchte begeistert und freue mich auf die gemeinsamen Jahre.

El Schmid – DER DESIGNER & DIE MARKE 

Der Designer El Schmid ist 1953 in Österreich geboren. Sein beruflicher Werdegang beginnt mit einer handwerklichen Lehre Metall zu gestalten. In einer zweiten handwerklichen Lehre in München vertieft er sein Wissen und seine Kompetenz in Bezug auf die Materialien Bronze, Messing und Silber. Nach seinen beiden Ausbildungen studiert er Grafik-Design und macht einen erstklassigen Abschluss mit "Corporate Identy Design". Im Anschluss sammelt er einige Jahre Agenturerfahrung und merkt sehr früh, dass er sich verändert möchte und entflieht dieser Branche. 

Im Jahre 1981 gründete er mit seinem Partner sein Unternehmen "Schmid & Stemmann" in München. Beide waren auf der Suche in ihrer Werkstatt wirklich neues zu schaffen und haben viele Stunden und Abende daran hartnäckig gearbeitet. Sehr wichtig war es den beiden, den hohem Qualitätsanspruch und die spielerischen Inspirationen in das Design einfließen zu lassen. Entstanden sind verschiedenste Gefühlscollagen, wie die Lichtobjekte “Nikita” und “John F.” die mit dem Ausgangsmaterial aus Abfallstücke aus konventionellen Aufträgen in der Meisterwerkstatt produziert wurden. In den nächsten Jahren wurden Projekte wie zum Beispiel für Moët & Chandon, dem Kreml in Moskau, Joint Banking Center in Kuwait und viele weitere Projekte umgesetzt. In den 10 Jahren investieren die beiden sehr viel Zeit für ihre Projekte aus ihrer eigenen Meisterwerkstatt und fertigen sehr viele Designer-Einzelstücke. In dieser Zeit wird die Münchener Designerszene richtungsweisend von den beiden geprägt. 

Viele namhafte Institutionen wie das Centre Georges Pompidou in Paris und weitere in aller Welt sind von der Arbeit von El Schmid begeistert. Ein Punkt, der vielen übergreifend auffällt, ist die Arbeit mit den Materialien. Denn El Schmid hat es geschafft, die Seele der Materialien herauszuarbeiten, einen eigenständigen Charakter zu schaffen. So entsteht die Design-Avantgarde mit Meisterstücken, die man nicht so leicht vergisst. 

Der nächste Lebensabschnitt, der für El Schmid sehr wichtig ist, war sein Umzug 1992 mit seiner Familie nach Sevilla. In Sevilla wollte er sich und sein Design weiterentwickeln. In den nächsten Jahren startet El Schmid immer wieder langfristige Projekte und baut seine Zusammenarbeit mit vielen Marken, die zu ihm passen, aus. So beginnt er 1996 eine langjährige Zusammenarbeit mit Gunther Lambert und ist unter anderem für die Produktentwicklung zuständig. Die Marke LAMBERT feiert so zum Beispiel mit den Kronleuchtern aus der Kollektion "La Scala" einen der größten Erfolge in der Geschichte der Marke. Denn auch hier schafft es El Schmid Kronleuchter aus dem strengen, aristokratischen Ansehen zu befreien und diese salonfähig zu machen für die eigenen vier Wände. 

Seit 1997 produziert El Schmid nun in seiner eignen Manufactory in Sevilla eigene Leuchten. Hier werden hochwertige Qualitätsprodukte in handwerklicher Tradition produziert und seit 2004 hat sich EL SCHMID nun aus der direkten Verantwortung bei anderen Marken zurückgezogen und konzentriert sich für seine eigene Designlinie und lässt seinen Ideen freien Lauf, um diesen in seiner Manufactory zu realisieren.

Ready For Autumn

TIMELESS BASICS - Ich liebe Kleidung, die mit dem Ziel entwickelt wurde, das Leben jedes Einzelnen von uns zu bereichern. Dabei steht die Zeitlosigkeit als auch die hohe Qualität der jeweiligen Pieces im Fokus. Stets mit dem Anspruch vielseitig kombinierbar zu sein und monochrome Schnitte in den Mittelpunkt zu stellen. Genau dafür steht Uniqulo. Keine andere Brand fokussiert sich so stringent auf diese Aspekte wie die Brand aus Japan. 

Aus diesem Grund begleiten mich die Pieces von Uniqlo auch wirklich lange. Sie lassen sich hierbei sowohl im Sommer aber auch in der Herbst/Winterzeit prima kombinieren. So habe ich euch heute mein absolutes favorisiertes Oversized-Shirt von Uniqlo+ getragen. Passend dazu eine Jeans von CLOSED, einem T-Shirt von Ami Paris und Sneakern von Axel Arigato kombiniert. Aufgelockert habe ich den Look anschließend noch mit einer Brille ebenfalls von Axel Arigato sowie einer Tasche von 3.1 Phillip Lim. Ein cleaner, zeitloser Look den ich fast jeden Tag tragen könnte. Wie gefällt euch der Look? Bin gespannt auf jeden Fall sehr gespannt auf eure Meinung!

Aesop Othertopias

A TRIO OF EXTRAORDINARY FRAGRANCES – Heute ist es wieder Zeit euch aus der Welt von Aesop ein neues Trio an wundervollen Düften vorzustellen. Hier hat Aesop dem uniquen Trio die Konzeptklammer Othertopias gegeben. Die Düfte sind hier und dort, real und imaginär. Jeder einzelne Duft ist für sich fantastisch und an seine Umgebung inspiriert. Hierbei werden die Grenzen von real und imaginär bewusst verwischt. Die einzelnen Düfte mit den fantasievoll klingenden Namen wie Miraceti, Karst und Erémia entführen die Träger zu realen und imaginären Orten – poetische Landschaften, die zum Träumen anregen. Genau auf diese poetische Reise möchte ich euch mitnehmen, denn die neuen Nuancen, die ich bei diesen Düften kennenlernen, dufte katapultieren einen in ein neues Reich der Sinne. 

Akt I: Miraceti – Das Boot. 

Wenn ich an die Düfte von Aesop denke, erfahre ich stets viel über die Inspirationsquelle der unterschiedlichsten Quellen. Hier gibt es Einflüsse, die wie dem Moosgarten eines japanischen Tempels oder einem ganz bestimmten Grünton, das gleichzeitig komplex und ausdrucksstark ist und dabei immer ein Dufterlebnis schafft. Genau deshalb nun die erste Erfahrung zu dem Duft Miraceti

Der Duft ist ein Sinnbild für „Das Boot“ es eröffnet einem, gewisse Freiheiten und auch Ängste, die man während der Fahrt durchleben kann. So gibt es beispielsweise die ruhende und stürmische See mit all seinen Eventualitäten. Bei Sturm und Wetter ist man so total der Natur ausgeliefert, dieses steht im direkten Kontrast zur ewigen Verwundbarkeit des Menschen. Genauso kann das Meer ein Ruhepol. Vor allem wegen seines weiten Horizontes und seiner beruhigenden Stille. In Anlehnung an Schriftsteller wie Joyce und Melville ist es eine ausschweifende Geschichte vom ungestümen Meer, die in einem schwimmenden Raum ohne festen Ort spielt. Zu Beginn zeigt der Duft seine breit gefächerten Nuancen aus reichhaltigen, balsamischen Tönen wie Labdanum, Ambrette, Styrax, Myrrhe, Zedernholz und rotes Seegras. Für mich ist diese anfängliche Komposition sehr ausdrucksstark und regt tatsächlich zum Nachdenken an. Weiterhin überzeugt das Duftprofil mit seinen würzigen Noten aus schwarzem Pfeffer, grüner Mate und dem Chiliblatt. Sehr toll wie ich finde, ist die Beschreibung der Duft. Denn der Duft ist insbesondere für alle Seefahrer, Geschichtenerzähler und Idealisten unter uns eine sehr gute Wahl. Hier hat es Aesop geschafft, die Brücke von der Story zum Besitzer zu schlagen und gepaart mit einer kreativen Umsetzung. 

Akt II: Karst – Die Küste. 

Der Duft Karst der mit zu der Othertopias Kollektion gehört, widmet sich einer neuen Essenz aus den drei Welten. Es geht nämlich bei diesem Duft um die „Die Küste“, die mit all seinen Lebewesen und seinen Gerüchen stets der zentrale Mittelpunkt des Meeres ist. Hierbei ist der Architekt der Küste ist wieder einmal das Wasser. Der rhythmische Wechsel von Ebbe und Flut schafft eine Welt, in der Ein- und Ausatmen, Abreise und Rückkehr in einem ewigen Kreislauf existieren und die Zeit gleichermaßen akkumuliert und vergänglich ist. Es ist die Unbeständigkeit dessen, was kommen wird, wenn die Wellen nach der Stille des Landes greifen und den Boden an sich reißen. 

Hier überzeugt der Duft mit einem kalkigen Charakter gepaart grünen Herznoten. Ein sehr interessantes Duftprofil aus Wacholder, Rosa Pfeffer, Bergamotte, Rosmarin, Salbei, Kreuzkümmel, Vetiver, Sandelholz und Zedernholz. Alles in allem ein stimmungsvoller und frischer Duft, der an grüne Klippenvegetation und die Meeresküste erinnert und mit mineralischen Kopfnoten und stürmischen, metallischen Basisakkorden überzeugt. Dieser Duft überzeugt nicht nur mich, sondern auch alle Pragmatiker, Schatzsucher und Existenzialisten. 

Akt III: Erémia - Die Einöde. 

Der letzte Duft aus der tollen Othertopias Kollektion beschwört die Intelligenz der Natur herauf. Andauernde Gespräche zwischen großen und kleinen Wesen, unhörbar für diejenigen, die nicht daran gewöhnt sind: das Echo von Tieren auf verfallendem Beton, das Summen von Bienen, die im Tanz ihre Gedanken austauschen, und stille Signale von Wurzel zu Wurzel. Ein Schauplatz, der sich der Kontrolle und Bebauung widersetzt; der Mensch mag seinen Einfluss geltend machen, aber die natürliche Ordnung setzt sich immer durch. 

Der Duft Erémia hat es mir ebenso angetan mit seinem frischen und erdigem Duftprofil. Begleitet wird der Duft von Nuancen wie Yuzu, Bergamotte, Grapefruit, Mimose, grüner Tee, Guajakholz, Galbanum, Iris und Patschuli. Mal wieder eine tolle Komposition, die sehr stark an die Landschaft erinnert mit einem fruchtbaren Boden und vielen unterschiedlichen Pflanzen zum Entdecken. Weiterhin sehr deutlich nehme ich die einzelnen Zitrusnoten wahr mit floralen Akkorden und dem pudrigen Moschus. Ideal für alle Philosophen, Flaneure und Romantiker unter uns. 

Für die Entstehung von Othertopias als Kollektion ist der Parfümeur Barnabé Fillion verantwortlich. Er ist die Nase hinter den Düften und verzaubert immer wieder mit seinen Ansätzen und auch dieses Mal mit seiner olfaktorischen Reise. Chapeau! 

Aesop - DIE MARKE 

Das Beautylabel Aesop wurde 1987 in Australien gegründet. Seit jeher hat sich Aesop als Ziel gesetzt, Haut-, Haar- und Körperpflegeprodukte von höchster Qualität zu kreieren. Der Schöpfer und Gründer Dennis Paphitis dieser Kosmetiklinie, gilt als großer Pionier in der Beauty Landschaft. Er hat es nämlich geschafft, eine intelligente Zusammenstellung von botanischen Ingredienzien, welche Haut, Haar und Kopfhaut auf natürliche Weise pflegen, unterstützen und somit ihre gesunde Funktion aufrechterhalten zu kreieren. Die Entwicklung dazu hat sehr lange Zeit in Anspruch genommen, es waren nämlich dreizehn lange Jahre. Bei der Entwicklung ging es um eine kluge und wirksame Produktlinie auf botanischer Grundlage, um den Verbrauchern eine Alternative zur konventionellen Kosmetik anbieten zu können. 

Seit der Gründung verfolgt Aesop einen unabhängigen Ansatz im Bereich der Produktforschung und Entwicklung. Ein Team erfahrener Wissenschaftler arbeitet im Hauptsitz von Melbourne in einem speziell dafür eingerichteten Labor an der Entwicklung von Produktideen, der Erforschung verschiedener Formulierungen und der Kreation von Prototypen. Aesop bezieht die Inhaltsstoffe von den renommiertesten Zulieferern weltweit und bringt moderne Technologien mit altbewährten wissenschaftlichen Verfahren in Einklang. Neue Produkte zu lancieren geschieht in aller Regel nur auf ausdrücklichen Wunsch der Kunden hin und ausschließlich nach einem intensiven Forschungsprozess, der in Rezepturen von höchster Qualität und Effizienz resultiert. Neben der Forschung und den Inhaltsstoffen ist ein wichtiger Aspekt das aufrichtige Handeln und auch das große Interesse an intelligentem und nachhaltigem Design. Daher ist Aesop stets auf der Suche nach neuen Standorten mit der Intention, harmonisch in das soziale und urbane Gefüge eines Ortes die eigenen Stores zu integrieren und etwas von Wert zu erschaffen, anstatt sich selbst in den Vordergrund zu stellen.

TORTUE Design-Hotel Hamburg

PARISIAN VIBES IN HAMBURG - Das wunderschöne TORTUE Hotel liegt am historischen Standort in den Hamburger Stadthöfen mit einem unglaublich schönen Gebäudeensemble. Bis vor einigen Jahren war es der Sitz der Hamburger Baubehörde, inzwischen sind die Häuser traumhaft schön saniert. In den Stadthöfen – genauer gesagt in dem neu geschaffenen Quartier, dass viele Facetten bereithält, gibt es nun die Möglichkeit zu flanieren und das Quartier zu erkunden. 

Zwischen 1806 und 1814 war Hamburg ein Departement von Paris. So gibt es auch heute noch eine Menge an Inspiration aus dieser Zeit wie das Franzbrötchen, Chausseen, Bellevues und das Palais. Auch der Lebensstil des Savoir-vivre, übersetzt die beglückende Lebenskunst sich niemals zu beeilen gehört nun mehr auch genauso zu Hamburg wie nach Frankreich. Welches Tier passt hierzu perfekt? Natürlich die Schildkröte – französisch la TORTUE. Denn die Schildkröte nimmt sich die Zeit, die sie braucht. Denn Eile und Genuss schließen einander aus. Daher gibt es auch die Schildkröte als Symbol in Originalgröße aus Bronze am Hoteleingang, gestaltet wurde diese von Michael Brettschneider. 

Das TORTUE begrüßt einen mit seinem violettfarbenen Teppich und einen tollen Ausblick in den Innenhof. Hier befindet sich die Bar Noir und das JIN GUI Restaurant mit einer schönen Lage und einem Flair wie in Frankreich. In der Lobby gibt es neben dem Kamin auch historische Säulen aus der Vergangenheit, die in das neue Hoteldesign integriert wurden. We like it! Im Hotel dominieren die Farbtöne Gold, Lila, Beige und viele unterschiedliche Pastelltöne. Zusätzlich haben einige Wände grafisch gemusterte Tapeten mit einer schönen Optik. Die Lobby ist sehr offen gestaltet mit vielen kleinen Sitzmöglichkeiten. Auch die großen Fenster transportieren viel Tageslicht in den Raum. 

DAS ZIMMER - TORTUE Hotel Hamburg 

Nach dem Check-in waren wir schon gespannt auf unser Zimmer. Während unseres Aufenthalts hatten wir ein tolles Medium Zimmer mit einem privaten Balkon. So hatten wir immer direkten Blick in den Innenhof und auch freien Blick nach oben. 

Das Zimmer ist sehr großzügig geschnitten mit einem tollen Interior Konzept. Im Zimmer dominieren die Farbtöne Grau, Schwarz, Weiß und Blau. Eine schöne Idee ist die Tapete im Zimmer, denn hier sind verschiedene Sternenbilder abgebildet. Wer sich für Sternenbildern interessiert, sollte auf alle Fälle mal genauer hinschauen. Das Boxspringbett ist sehr gemütlich und bequem. Das Bett ist nicht nur komfortabel, sondern macht auch optisch eine gute Figur. Das Bett stammt von der bekannten Marke Hypnos, diese ist sogar sehr beliebt bei der Queen. An beiden Bettseiten befinden sich nicht nur zwei Nachtleuchten, sondern auch zwei Leseleuchten. Dieses ist ideal, wenn man am Abend noch seine Bettlektüre weiterlesen möchte. Auch der helle Holzboden passt sich sehr gut dem Raumkonzept an und sorgt für eine angenehme Raumatmosphäre. 

Neben den grafisch gemusterten Tapeten, sind auch die Vorhänge sehr spannend. Denn sie brechen sehr schön das Sonnenlicht und transportieren viel Tageslicht in den Raum. Unser Gepäck konnten wir gut verstauen, hier hatten wir nämlich einen kleinen begehbaren Bereich mit Kleiderschrank, Minibar und einer Station für Kaffee und Tee. Da ich mich für Kunst sehr interessiere, fand ich die Aquarellbilder im Zimmer sehr eindrucksvoll. Die Illustrationen stammen von der Hamburger Künstlerin Anne Katrin Stroeh. Ich finde, dass die Aquarellbilder das schlichte französische Design sehr gut ergänzen. 

Auch das Badezimmer hat uns sehr begeistert. Vor allem die Tatsache, dass das Badezimmer sehr hell ist, entsprach sehr unserem Geschmack auch der hochwertige Marmor war sehr eindrucksvoll. Die filigranen Armaturen und auch der zeitlose Waschtisch passen perfekt zum Gesamtbild. Ein sehr stimmiges Gesamtkonzept. Auch die Pflegeprodukte im Badezimmer haben eine Besonderheit, denn hier hat der bekannte Parfümeur Mark Buxton mitgewirkt. Der Geruch hat uns sehr zugesagt. Die Pflegeprodukte sind ihm auf alle Fälle sehr gelungen.

DINNERTIME - brasserie TORTUE 

Am Abend hatten wir ein Dinner in der brasserie TORTUE eingeplant. Das Restaurant biete eine Deutsch-inspirierte, französischen Küche an. In der brasserie wurden verschiedene Designepochen, Stile und Stimmungen miteinander kombiniert. Das französisch inspirierte Ambiente im Restaurant ist sehr authentisch. Der Raum an sich ist eine moderne Interpretation einer traditionellen Brasserie. Die Einrichtungselemente wie die schwarzen Metro-Fliesen, bequemen Sitzecken und Marmortheken sind sehr stark an Paris angelehnt. Im Mittelpunkt des Restaurants steht eine restaurierte antike Theke. Es ist ein imposantes Mosaikkunstwerk, das exklusiv für das Hotel von Emma Biggs angefertigt wurde. 

In der brasserie befinden sich unterschiedliche Sitzmöglichkeiten wie zum Beispiel Grüne Samtsessel und auberginefarbene Ledersofas. Parallel dazu gibt es auch klassische Stühle in Schwarz. Im Restaurant dominieren die Farbtöne Grün, Braun, Schwarz und einzelne Details aus Messing. Für mich gehört aber definitiv zum charakteristischen Erscheinungsbild das dunkle Holz, der Marmor und auch die französisch inspirierten Pendelleuchten dazu. Gerade dadurch ist das Designkonzept sehr stimmig und einzigartig. Unser Menü war sehr lecker. Hier haben uns vor allem die französischen Speisen und besonders die Klassiker sehr gefallen. Insbesondere die Austern und der gegrillte Pulpo waren unsere Favoriten. Der Geschmack war überwältigend und das Anrichten der Speisen auf den Tellern sah wunderschön aus. Definitiv ein gelungener Abend!

LUNCHTIME - JIN GUI RESTAURANT

Es gibt es neben der brasserie TORTUE ein weiteres gastronomisches Highlight. Denn im Innenhof des Hotels liegt nicht nur die bar noir, sondern auch das panasiatische Restaurant JIN GUI. Das Restaurant wurde entworfen von der renommierten Designerin Joyce Wang aus Hongkong. Ein Restaurant mit offener Küche, asiatisch angehaucht und mit internationalem Einfluss.

Bereits der Name des Restaurants hat es in sich, denn JIN GUI bedeutet auf Mandarin „goldene Schildkröte“. Auch hier wird die Brücke zum Symbolträger des Hauses geschlagen. Das Restaurant bietet nicht nur gastronomisch eine Vielzahl an spannenden Gerichten, sondern spiegelt auch einen hohen Designanspruch wieder. Das Restaurant ist in vielen Bereichen dunkel gehalten. Das Ambiente ist sehr aufregend mit vielen, versteckten avantgardistische Details die eine übergreifende Spannung erzeugen. Besonders wichtig für das Restaurant-Konzept ist das asiatische Erbe. Denn das Design des Restaurants ist angelehnt an die Linien, Formen und Geometrien der tibetischen Architektur. Uns beiden hat besonders der Sitzbereich zum Innenhof sehr gefallen. Vor allem die schlichten Materialen wie der Sichtbeton oder auch die Sitzmöbel mit dem zeitlosen Wienergeflecht waren unsere Interior-Highlights. 

Für uns beide hat es das JIN GUI geschafft, unterschiedliche Einflüsse aus Asien in ein stimmiges Restaurantkonzept zu bringen. Es ist ein ausgesprochen sinnlicher Ort mit asiatischen Gerichten die auf alle Fälle in Erinnerung bleiben. Zusätzlich ist die Show-Küche ein absolutes Highlight! Wir können euch daher ein Besuch nur wärmstens ans Herz legen.

DAS FRÜHSTÜCK - brasserie TORTUE Es gibt nichts Besseres, als morgens auszuschlafen und direkt zum Frühstück zu laufen. Das Frühstück findet in der brasserie statt. Das Ambiente ist eindrucksvoll und erinnert mich wieder einmal an Frankreich. Aber zum Design später mehr. So konnten wir unser Frühstück à la carte bestellen und waren sehr gespannt auf das „Petit-déjeuner“. Passend dazu gab es einen frisch gepressten O-Saft, Smoothie und einen leckeren Cappuccino. Das Frühstück war sehr angenehm und entspannt, da wir all unsere Gerichte am Tisch bestellen konnten. Zusätzlich hatten wir schönes Wetter und konnten auf den grünen Innenhof blicken. Alles in allem ein sehr authentisches Flair.

Colmar A.G.E. by Morteza Vaseghi

OUT NOW - Ich konnte es kaum mehr abwarten aber heute kann ich endlich die exklusive Colmar A.G.E. by Morteza Vaseghi Kollektion teilen. Ich durfte mir bereits vor einigen Wochen ein exklusives Essential aus der limitierten Kollektion sichern. Dieses Jahr setzt die Kollektion, die ganz auf die Erprobung und Verwendung umweltfreundlicher Materialien setzt, auf einen extravaganten Look, der dich gekonnten in Szene setzten lässt. Das Gefühl hatte ich zumindest, als ich den spannenden Colmar A.G.E Unisex-2-in-1-Mantel aus recyceltem dreilagigen Gewebe das erste Mal ausgeführt habe. 

Das Coole an der Jacke ist, dass sie in zwei Teile eingeteilt wurde. Somit bekommt ihr mit einer Jacke gleich zwei. Der Blickfang ist dabei ganz klar der bauchfreie Teil, der aus ultraglänzend, ökologisch nachhaltig Polyamid gefertigt wurde. Auch die Wattierung der kurzen Jacke ist komplett nachhaltig und sorgt für eine coole Daunenoptik. Das Tolle an der Jacke ist ganz klar auch die Vielseitigkeit. Die Jacke kann nämlich in zwei Arten getragen werden, was es multifunktional und super spannenden macht. Ihr könnt sie nämlich separat als bauchfreie Jacke passend zum Beispiel zu einem Oversized Pullover tragen oder in Kombination mit dem Regenmantel. Die letztere Kombination erschafft eine ganz neue Jackenform, die jedem auffällt. Besonders toll ist hierbei der gerade Schnitt des Regenmantels. Durch den Zwei-Wege-Reißverschluss für den Mantel und die Daunenjacke kann die Jacke somit problemlos als Kombi oder als Einzelteil getragen werden. Ich liebe diese praktische Idee des Labels total und werde beide Kombination in der verrostenden Herbstsaison auf jeden Fall noch öfter tragen!

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