Wiesergut Hotel - Alpine Escape

SLOW DOWN - Eingebettet in die ruhige, beinahe unberührte Landschaft der österreichischen Alpen wirkt das Wiesergut Hotel wie ein Gegenentwurf zur Beschleunigung des Alltags. Hier wird Rückzug nicht als Luxus inszeniert, sondern als Notwendigkeit verstanden, als bewusste Entscheidung für weniger Reize und mehr Wahrnehmung. Architektur, Natur und Atmosphäre greifen ineinander und schaffen einen Ort, der nicht laut beeindrucken will, sondern leise nachwirkt. In dieser Klarheit entfaltet sich ein Lebensgefühl, das eng mit dem Gedanken des Slow Living verbunden ist: bewusst, reduziert und auf das Wesentliche konzentriert.

Wiesergut Hotel - DAS DESIGN 


Das Design des Hauses folgt einer klaren, linearen Haltung, die durch eine sorgfältig kuratierte Einrichtung an Tiefe gewinnt. Möbel wirken bewusst reduziert, fast archetypisch in ihrer Form, und setzen auf langlebige Materialien statt kurzlebiger Trends. Massives Holz, feine Leinenstoffe und naturbelassener Stein prägen nicht nur die Architektur, sondern auch jedes einzelne Interior-Element. Die Einrichtung ist zurückhaltend, aber präzise komponiert, mit einem Fokus auf Proportion, Haptik und Funktionalität. Nichts wirkt zufällig, jeder Gegenstand hat seine Berechtigung im Raum. 

Gleichzeitig entsteht durch diese Reduktion eine warme, wohnliche Atmosphäre, die nie kühl oder distanziert wirkt. Weiche Textilien treffen auf klare Linien, raue Oberflächen auf glatte Strukturen, wodurch ein spannungsvolles, aber ruhiges Gesamtbild entsteht. Licht, Materialien und Möblierung greifen ineinander und schaffen Räume, die nicht nur gestaltet, sondern spürbar sind. In dieser Balance aus Klarheit und Wärme wird die Einrichtung zum zentralen Träger des Slow Living Ansatzes, sie entschleunigt, ohne auf Komfort zu verzichten, und lässt Raum für das Wesentliche.

the cōmodo - Das Design Hotel

DESIGN HEAVEN - Bad Gastein wirkt wie ein Ort, der sich nie ganz entscheiden konnte, ob er glamourös oder roh sein will und genau darin liegt sein Reiz. Zwischen bröckelnden Fassaden, Belle-Époque-Relikten und dieser fast überinszenierten Bergkulisse fühlt sich alles ein bisschen intensiver an als anderswo. Und dann tritt man ins the cōmodo und merkt sofort: Hier wurde nichts glattgebügelt, sondern übersetzt. Das Hotel greift diese Spannung auf und macht etwas Neues daraus. Weniger Nostalgie, mehr Gegenwart. Weniger Alpenklischee, mehr Haltung. Es ist kein Ort, der dich mit offenen Armen empfängt und sofort unterhält. Eher einer, der dir Raum gibt was überraschend selten geworden ist. 

the cōmodo - DAS DESIGN 


Das Design ist wahrscheinlich das Erste, was einen kurz innehalten lässt. Nicht, weil es laut wäre, sondern weil es so klar ist. Warme Hölzer, matte Oberflächen, Textilien, die sich eher zurücknehmen als inszenieren. Farben, die man nicht sofort benennen kann irgendwo zwischen Salbei, Sand und einem sehr überlegten Braun. Nichts schreit nach Aufmerksamkeit, und genau deshalb schaut man genauer hin. Was man dabei fast übersieht: Hinter dieser Ruhe steckt eine ziemlich präzise architektonische Haltung. Verantwortlich dafür ist Piotr Wiśniewski gemeinsam mit dem Berliner Studio weStudio. Ihr Ansatz war kein radikaler Neubeginn, sondern ein Weiterdenken des Bestehenden die Struktur des Gebäudes bleibt spürbar, wird aber in eine neue, ruhigere Sprache übersetzt. 

Was the cōmodo besonders gut versteht: Reduktion ist keine Leere, wenn sie bewusst passiert. Die Räume fühlen sich nicht minimalistisch im kalten Sinne an, sondern ruhig. Fast weich. Auch im Interior zeigt sich diese Haltung. Statt austauschbarer Hotelmöbel tauchen immer wieder sorgfältig ausgewählte Designstücke auf.  Unter anderem von Vitra, Gubi oder Lichtobjekte von Flos. Sie fügen sich so selbstverständlich ein, dass man sie eher entdeckt als bewusst wahrnimmt. Man ertappt sich dabei, wie man plötzlich Details bemerkt die Linienführung eines Sessels, das Licht am Nachmittag, das sich an einer Wand bricht. Es ist diese Art von Gestaltung, die nicht beeindrucken will, sondern bleibt.

Gold Collection von Schulthess

TIMELESS DESIGN - Es gibt Dinge im Alltag, die wir kaum beachten bis sie plötzlich außergewöhnlich gestaltet sind. Die Waschmaschine gehört traditionell nicht zu den Objekten, die man mit Design, Ästhetik oder gar Begehrlichkeit verbindet. Doch genau hier beginnt eine stille Designrevolution. Zwischen klarer Funktion und reduzierter Formensprache entsteht eine neue Kategorie von Haushaltsobjekten: Maschinen, die nicht versteckt werden müssen. Sie stehen selbstbewusst im Raum, verbinden Technik mit Ruhe und wirken fast wie Möbelstücke. Minimalistisch, langlebig und präzise gefertigt – ein Ansatz, der an skandinavische Designkultur erinnert und gleichzeitig den Anspruch moderner Architektur erfüllt. Mit der Serie Gold ist genau diese Idee für uns greifbar geworden. 

Die Maschine – Die Gold Collection 


Technisch betrachtet ist eine Waschmaschine ein komplexes System aus Bewegung, Wasser, Temperatur und Zeit. Im Alltag erwarten wir jedoch etwas viel Einfacheres: Sie soll zuverlässig funktionieren, leise arbeiten und sich intuitiv bedienen lassen. Genau an dieser Schnittstelle setzt die Serie Gold an. Die Maschine verbindet präzise Ingenieurskunst mit einer klaren gestalterischen Haltung. Programme sind logisch aufgebaut, die Bedienoberfläche reduziert und jede Interaktion bewusst durchdacht. Statt einer überladenen Funktionsvielfalt konzentriert sich das System auf effiziente Abläufe, die den Umgang mit Wäschepflege vereinfachen. Gleichzeitig definiert die Serie eine eigene visuelle Sprache. Die Gestaltung bleibt ruhig und minimalistisch, während feine goldene Details gezielt Akzente setzen. Diese Elemente markieren zentrale Interaktionspunkte wie Regler oder Bedienelemente und verbinden Funktion mit einer subtilen ästhetischen Signatur. 

Die Farbe Iconic Gold wirkt dabei nicht dekorativ im klassischen Sinn. Es bringt Wärme in das klare Erscheinungsbild und schafft eine Balance zwischen technischer Präzision und wohnlicher Materialität. Matte Oberflächen treffen auf präzise metallische Details und verleihen der Maschine eine ruhige Eleganz. Auch die Konstruktion folgt diesem Anspruch. Moderne Motorentechnologie sorgt für einen vibrationsarmen Betrieb, während hochwertige Materialien für Stabilität und Langlebigkeit stehen. Die Maschine arbeitet kraftvoll, bleibt dabei aber zurückhaltend. Eine Qualität, die im Alltag oft wichtiger ist als spektakuläre Funktionen. So wird die Serie Gold. 

Das Design von Schulthess 


Das Design folgt einer klaren Philosophie: Reduktion auf das Wesentliche. Jeder Radius, jede Linie und jede Oberfläche wirkt bewusst gesetzt. Nichts scheint zufällig. Diese Zurückhaltung erinnert an Prinzipien des skandinavischen Designs, das seit Jahrzehnten für Klarheit, Funktionalität und zeitlose Ästhetik steht. Gleichzeitig zeigt sich auch eine Nähe zur Architektur: große, ruhige Flächen, präzise Proportionen und ein starkes Bewusstsein für Material. Besonders interessant ist das Zusammenspiel von Form und Benutzererlebnis. Der Drehregler etwa ist nicht nur ein funktionales Element. Seine Haptik, sein Widerstand und seine Position im Gesamtbild wurden sorgfältig abgestimmt. 

Der Moment, in dem man ein Programm auswählt, fühlt sich bewusst gestaltet an. Gutes Design zeigt sich oft in solchen Details. Nicht in spektakulären Formen, sondern in der Summe vieler kleiner Entscheidungen. Ein weiterer Aspekt ist die Integration in den Raum. Immer häufiger werden Waschmaschinen wie bei uns, nicht mehr isoliert im Keller betrieben, sondern in Wohnbereiche integriert  etwa im Bad, in der offenen Küche oder maßgefertigten Einbaulösungen. Hier wird Gestaltung plötzlich entscheidend. Eine Maschine mit klarer, ruhiger Formensprache fügt sich harmonisch in moderne Interieurs ein. Sie konkurriert nicht mit Möbeln oder Architektur, sondern ergänzt sie. 

Die Marke Schulthess


Seit über hundert Jahren entwickelt die Marke Schulthess Lösungen, die den Alltag im Haushalt erleichtern sollen. Bereits früh setzte das Unternehmen auf technische Innovation und präzise Fertigung. Dieser Anspruch hat sich über Generationen hinweg erhalten. Was Schulthess besonders auszeichnet, ist die Verbindung aus Ingenieurskunst und langlebiger Produktphilosophie. Maschinen werden nicht für kurze Lebenszyklen entworfen, sondern für viele Jahre intensiver Nutzung. In einer Zeit, in der viele Geräte nach wenigen Jahren ersetzt werden, wirkt dieser Ansatz fast radikal. 

Qualität bedeutet hier nicht nur Leistung, sondern auch Beständigkeit. Gleichzeitig entwickelt sich die Marke kontinuierlich weiter. Neben der technischen Seite gewinnt das Thema Gestaltung zunehmend an Bedeutung. Produkte sollen nicht nur zuverlässig funktionieren, sondern auch ästhetisch überzeugen. Die Serie Gold ist ein gutes Beispiel für diese Entwicklung. Sie zeigt, wie sich traditionelle Maschinenbaukompetenz mit zeitgemäßem Design verbinden lässt.
 

The Curated Uniqlo Edit

UNIQLO EDIT - Es gibt Momente, in denen die Kleidung mehr ist als nur eine Hülle; sie wird zu einer bewussten Entscheidung für Entschleunigung. Dieser Look fängt genau das ein – die perfekte Balance zwischen Struktur und Weichheit. Das Herzstück ist die Uniqlo Boxy-Jacke in einem tiefen Waldgrün, die durch ihren festen Griff eine klare Silhouette schafft, ohne einzuengen. Kombiniert mit einer weit geschnittenen Hose in warmem Hafer-Beige entsteht ein Kontrast, der sich in der Natur widerspiegelt. Es ist die Art von Outfit, die man morgens überwirft, um den ersten Kaffee in der kühlen Luft zu genießen, und in der man sich den restlichen Tag über einfach richtig angezogen fühlt. Der weiße Rollkragen darunter ist kein bloßes Layering-Teil, sondern ein Lichtblick, der dem Gesicht Frische verleiht und die raue Textur der Jacke elegant bricht. 

The Base - Warum wir Klassiker von Uniqlo lieben 


Wenn wir über zeitloses Design sprechen, landen wir unweigerlich bei der Philosophie der „Essential Wardrobe“. Marken wie Uniqlo haben die Kunst perfektioniert, das Unaufgeregte zum Standard zu machen. Ein Merino-Rollkragen oder eine Uniqlo Wide-Fit Chino sind keine kurzlebigen Trends, sondern treue Begleiter über Saisons hinweg. Was diese Basics so wertvoll macht, ist ihre Modularität: Sie drängen sich nicht in den Vordergrund, sondern lassen der Persönlichkeit des Trägers Raum. Die Qualität eines schweren Baumwolltwills oder die Wärme von Heattech-Gewebe sind kleine Luxusmomente im Alltag, die man nicht sieht, aber spürt. Es geht darum, eine Garderobe aufzubauen, die wie ein Baukasten funktioniert. Jedes Teil passt zum anderen, minimiert die Entscheidungsmüdigkeit am Morgen und maximiert das Wohlbefinden. Ein Look, der nicht schreit, aber durch seine schlichte Präsenz überzeugt.

Der zweite Look von Uniqlo ist eine Übung in souveräner Lässigkeit, bei der klassische Muster auf moderne Silhouetten treffen. Das fein gestreifte Hemd ein absoluter Archiv-Klassiker. Dieser bildet das Zentrum und wird durch den locker über die Schultern gelegten Strickpullover in Marineblau subtil geerdet. Es ist dieses Spiel mit Layern, das dem Outfit eine dreidimensionale Tiefe verleiht, ohne angestrengt zu wirken. Den entscheidenden Kontrast setzt die dunkle, weit geschnittene Denim: Ihre feste Struktur und der tiefe Indigo-Ton geben dem Look ein architektonisches Fundament. Ergänzt durch die markante Sonnenbrille entsteht eine Ästhetik, die sowohl intellektuell als auch unangepasst wirkt. Ein Look für den Übergang, der Funktionalität und ästhetische Präzision nahtlos miteinander verbindet.
 

Nischendüfte für den Frühling

SPRING START - Mit dem Frühling verändert sich nicht nur die Natur, sondern auch die Wahrnehmung von Duft. Niche Fragrances interpretieren diese Jahreszeit fernab klassischer Frühlingsklischees und setzen stattdessen auf komplexe Kompositionen, die Frische, Leichtigkeit und Tiefe miteinander verbinden. Sie spielen mit floralen Akkorden, mineralischen Nuancen, grünen Facetten und unerwarteten Kontrasten, die den Übergang von kühler Klarheit zu warmer Lebendigkeit widerspiegeln. Im Zentrum steht dabei nicht die Anpassung an Trends, sondern die individuelle olfaktorische Handschrift. Frühlingshafte Nischendüfte erzählen Geschichten von Aufbruch, Transformation und persönlichem Ausdruck. Vielschichtig, modern und bewusst abseits des Mainstreams. 

D.S. & Durga - Clear Scents 


Der Frühling verändert nicht nur die Landschaft, sondern auch die Art, wie Düfte wahrgenommen werden. Mit den ersten warmen Tagen entsteht der Wunsch nach Kompositionen, die Leichtigkeit vermitteln, ohne an Tiefe zu verlieren. Moderne Nischendüfte greifen diesen Moment auf, indem sie vertraute florale Elemente neu interpretieren und mit unerwarteten Nuancen verbinden. Sie wirken persönlicher, subtiler und begleiten den Übergang zwischen den Jahreszeiten mit einer ruhigen Selbstverständlichkeit. Broken Flowers von D.S. & Durga bewegt sich genau in diesem Spannungsfeld. Der Duft verbindet zarte Blütennoten mit feinen, erdigen Akzenten und schafft so eine natürliche, fast intime Duftwirkung. Er erinnert an Blüten, die nicht perfekt inszeniert sind, sondern in ihrer eigenen, flüchtigen Schönheit existieren. Die Komposition wirkt leicht und modern, entwickelt sich jedoch mit einer leisen Komplexität, die sich erst im Tragen vollständig entfaltet. Es ist ein Duft, der Nähe erzeugt und eher entdeckt als präsentiert wird. 

Reign von D.S. & Durga setzt einen bewussten Kontrast und interpretiert Eleganz in einer reduzierten, zeitlosen Form. Warme, samtige Noten verbinden sich mit einer klaren Frische und schaffen eine Komposition, die gleichzeitig weich und strukturiert wirkt. Der Duft vermittelt eine ruhige Präsenz, die nicht auf Aufmerksamkeit abzielt, sondern durch Ausgewogenheit überzeugt. Er fühlt sich wie ein vertrautes Essential an, das sich mühelos in den Alltag integriert und dabei eine subtile, aber deutliche Signatur hinterlässt. Gemeinsam spiegeln beide Düfte eine moderne Auffassung von Frühling wider. Statt klassischer, rein floraler Leichtigkeit entsteht eine vielschichtige Interpretation der Saison, die Natürlichkeit, Zurückhaltung und Individualität miteinander verbindet. Sie unterstreichen Persönlichkeit nicht durch Lautstärke, sondern durch feine Nuancen und bewusste Reduktion. 

BeauFort London - Spring Lover 


Mit steigenden Temperaturen verändert sich auch die Wahrnehmung von Frische. Frühling bedeutet nicht nur Leichtigkeit, sondern auch Bewegung, Klarheit und neue Energie. Moderne Duftkompositionen greifen diese Dynamik auf, indem sie natürliche Elemente mit strukturierten, charaktervollen Akkorden verbinden. Sie wirken offen, atmosphärisch und erzählen Geschichten von Landschaft, Wetter und Momenten im Wandel. Cape Wrath von BeauFort London fängt die rohe, ursprüngliche Kraft der Küste ein. Frische, salzige und mineralische Nuancen erinnern an Meeresluft, Wind und die Weite offener Landschaften. Der Duft entwickelt sich klar und lebendig auf der Haut, mit einer Natürlichkeit, die gleichzeitig kraftvoll und beruhigend wirkt. Er vermittelt ein Gefühl von Freiheit und Bewegung, ohne an Struktur zu verlieren, und spiegelt eine moderne, ungeschönte Interpretation von Frische wider. 

Vi et Armis von BeauFort London ergänzt diese Perspektive mit einer wärmeren, strukturierten Tiefe. Würzige und holzige Facetten verschmelzen zu einer Komposition, die Stärke und Eleganz in Balance hält. Der Duft wirkt ruhig und selbstbewusst, fast architektonisch aufgebaut, und entfaltet sich mit einer gleichmäßigen, langanhaltenden Präsenz. Er vermittelt Stabilität und Klarheit, ohne schwer zu wirken, und passt sich mühelos an die Übergänge der Saison an. Gemeinsam zeigen beide Düfte eine facettenreiche Interpretation des Frühlings. Während Cape Wrath Offenheit und Bewegung verkörpert, steht Vi et Armis für Struktur und Beständigkeit. Zusammen schaffen sie eine moderne Duftlandschaft, die Natürlichkeit, Charakter und zeitlose Zurückhaltung miteinander verbindet.

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