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Hugos Restaurant Berlin

Hugos Restaurant Berlin Panorama

ABOVE BERLIN  — Es gibt Orte in Berlin, die man einmal besucht und Orte, zu denen man immer wieder zurückkehrt. Das Hugos im 14. Stock des InterContinental Berlin gehört zur zweiten Kategorie. Das höchstgelegene Michelin-Sternerestaurant der Stadt vereint zwei Dinge, die selten gleichzeitig gelingen: eine Küche, die für sich selbst steht und ein Panorama, das jeden Abend neu inszeniert wird.

Seit 1999 trägt das Hugos ununterbrochen den Michelin-Stern. In einer Gastronomiestadt, die sich so schnell verändert wie Berlin, ist das keine Selbstverständlichkeit, es ist ein Versprechen. Eines, das Küchenchef Johannes Gehrich und sein Team jeden Abend von Neuem einlösen.

Hugos Restaurant Berlin Skyline
Hugos Restaurant Menü Gang
Hugos Restaurant Berlin Abendstimmung

HUGOS RESTAURANT  ·  14. ETAGE  ·  INTERCONTINENTAL BERLIN

I  —  KULINARIK

26 Jahre.
Ein Stern. Kein Kompromiss.

Hugos Restaurant Küchenchef Johannes Gehrich

Johannes Gehrich  ·  Head Chef seit Ende 2025  ·  Hugos

Es gibt wenige Konstanten in der Berliner Gastronomieszene. Das Hugos ist eine davon. Seit 1999  ohne Unterbrechung trägt das Restaurant im 14. Stock des InterContinental Berlin seinen Michelin-Stern. 26 Jahre in Folge: das ist in einer Stadt, die so schnell vergisst und so schnell neu erfindet wie Berlin, eine außergewöhnliche Aussage. Kein anderes Berliner Sternerestaurant hält diese Kontinuität.

Ende 2025 hat Johannes Gehrich die Küchenleitung übernommen — kein Neustart, sondern eine konsequente Weiterentwicklung. Gehrich ist seit 2016 Teil des Hugos-Teams, war ab 2022 Sous Chef und hat die Sterneküche des Hauses mitgeformt und mitverteidigt. An seiner Seite: Souschefin Lisa Schröder, die zuvor im Restaurant AURA bei Alexander Herrmann & Tobias Bätz gearbeitet hat. Gemeinsam führen sie ein junges, dynamisches Team,  mit dem klaren Anspruch, dass Spitzenküche und ungezwungene Eleganz keine Gegensätze sein müssen.

Hugos Menügericht Präsentation


„26 Jahre Michelin-Stern ohne Unterbrechung — in einer Stadt, die so schnell vergisst wie Berlin, ist das eine außergewöhnliche Aussage.“
Hugos Restaurant Berlin Weinbegleitung


Die Küche des Hugos versteht sich als modern-international: Saisonale und regionale Produkte bilden die Grundlage, internationale Einflüsse geben die Richtung. Gerichte wie Schneekrabbe & Imperial-Kaviar oder Seezunge mit Morcheln und Vin Jaune zeigen die charakteristische Handschrift: sehr filigran, klar im Geschmack, in sich stimmig. Wer möchte, wählt das 6-Gang- oder das 8-Gang-Menü, letzteres mit einer Weinbegleitung, die den Abend konsequent weiterdenkt.

Hugos Private Dining Berlin Skyline Nacht
Hugos Restaurant Berlin Detailgericht

Hugos  ·  Michelin-Stern seit 1999  ·  BERLIN CITY WEST

II  —  Das Design & Die Atmosphäre

Berlin,
von oben.

Hugos Restaurant Interieur Fensterfront


Das Interieur des Hugos folgt einer klaren Idee: Die Stadt ist die Dekoration. Großflächige Fenster lassen die Berliner Skyline in jeden Tisch eintreten: Tiergarten, Fernsehturm, die Lichter der City West. Tagsüber weitet sich der Blick in die Weite des Grüns, bei Dämmerung verwandelt sich die Stadt in eine schimmernde Kulisse, die keinen weiteren Schmuck braucht.

Das Interieur selbst hält sich bewusst zurück: sanfte Beleuchtung, elegantes und helles Mobiliar, eine Atmosphäre, die das Restaurant eher in die Nähe eines diskreten Privatclubs rückt als eines hochoffiziellen Sternetempels. Hier gilt keine Steifheit als Qualitätsmerkmal, das junge Küchenteam unter Johannes Gehrich trägt diese Haltung bis auf den Teller.

Hugos Restaurant Tisch Blick Berlin


„Die Stadt ist die Dekoration. Die Küche ist der Grund, weshalb man kommt.“
Hugos Restaurant Champagner Canapés Sonnenuntergang
Hugos Restaurant Design Abend
Hugos Restaurant Lichter Berlin Nacht
Hugos Restaurant Atmosphäre Licht
Hugos Restaurant Berlin Abschluss

Hugos  ·  InterContinental Berlin  ·  hugos-restaurant.de

Hugos 1 Michelin-Stern Johannes Gehrich Fine Dining Berlin Panorama InterContinental Private Dining Seit 1999 City West

Hugos Restaurant & Private Dining  ·  Budapester Str. 2, 14. Etage  ·  InterContinental Berlin  ·  hugos-restaurant.de

Restaurant Horváth Berlin

Restaurant Horváth Berlin


VEGETARIAN ELEGANCE — Es gibt eine Handvoll Restaurants in Deutschland, bei denen man nach dem Essen das Gefühl hat, dass sich etwas verschoben hat in der eigenen Wahrnehmung von Geschmack, von Produkt, von dem, was Küche eigentlich bedeuten kann. Das Horváth von Sebastian Frank am Kreuzberger Landwehrkanal gehört dazu. Zwei Michelin-Sterne, fünf Hauben im Gault Millau, ein Grüner Stern für Nachhaltigkeit, regelmäßig unter den besten zwölf Restaurants Deutschlands. Aber keine dieser Zahlen erklärt, warum man hier sitzt und plötzlich versteht, was Sellerie eigentlich sein kann.

Sebastian Frank, gebürtig aus Mödling bei Wien, kam der Liebe wegen nach Berlin und blieb der Küche wegen. Seit 2010 ist er Küchenchef und Inhaber des Horváth, das an diesem Ort schon fast hundert Jahre Geschichte trägt: eine einfache Gaststätte, dann das legendäre Exil von Oswald Wiener, durch das Joseph Beuys, Andy Warhol und David Bowie gingen. Frank hat all das nicht ignoriert, sondern in seinen eigenen Rhythmus übersetzt.

Restaurant Horváth Terrasse Landwehrkanal


„Man sitzt und versteht plötzlich, was Sellerie eigentlich sein kann.“
Horváth Berlin Abend
Horváth Berlin Gericht
Horváth Berlin Restaurant Atmosphäre

SEBASTIAN FRANK  ·  EMANZIPIERTE KÜCHE  ·  HORVÁTH

I  —  Das Konzept

Emanzipierte
Küche.

Horváth Sebastian Frank Konzept


Der Begriff klingt programmatisch und er ist es. Emanzipierte Gemüseküche bedeutet bei Sebastian Frank keine vegetarische Küche im klassischen Sinn, sondern eine Küche, in der Gemüse und Früchte gleichberechtigt neben tierischen Komponenten stehen. Fleisch oder Fisch tauchen auf aber als Tiefengeber, als Aromalieferanten, selten als sichtbarer Hauptdarsteller. Das vermeintlich Einfache,Sellerie, Pilz, Salat, Suppengrün wird zur Hauptrolle.

Frank befreit sich damit von den Normen des klassischen Fine Dining. Keine Luxusprodukte als Statussymbole, kein Hummer, keine Foie Gras als Pflichtprogramm. Stattdessen: Teeauszüge, Gemüsesäfte, hochwertige Öle, Reduktionen und Essenzen. Säure und Salz, die bei ihm ungewöhnlich dominant eingesetzt werden. Und ein Fokus auf Produkte, die so kurze Wege haben wie möglich: vom Wochenmarkt am Maybachufer, aus Brandenburg, maximal aus seiner Heimat Österreich.

Restaurant Tim Raue Berlin

Restaurant Tim Raue Berlin


REFINED KITCHEN — Es gibt Restaurants, die man besucht. Und es gibt Restaurants, die man erlebt. Das Restaurant Tim Raue am Checkpoint Charlie gehört eindeutig zur zweiten Kategorie. Seit seiner Eröffnung 2010 in den ehemaligen Räumen der Galerie Crone in Berlin-Kreuzberg ist es eines der international sichtbarsten Restaurants Deutschlands, regelmäßig in den World's 50 Best Restaurants gelistet, seit Jahren mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet, mit 19,5 Punkten im Gault Millau bewertet. Das ist beeindruckend. Noch beeindruckender ist, dass man das alles vergisst, sobald der erste Gang auf den Tisch kommt.

Tim Raue ist ein gebürtiger Berliner, aufgewachsen im Wrangelkiez in Kreuzberg, eine Biografie, die seine Küche bis heute prägt. Keine weiche Herkunft, keine akademische Strenge, sondern eine Art kulinarische Energie, die man direkt im Teller spürt. Schärfe, Säure, Süße: fein austariert, präzise gesetzt, aber nie zahm.

Restaurant Tim Raue Interieur


„Schärfe, Säure, Süße — fein austariert, präzise gesetzt, aber nie zahm.“
Restaurant Tim Raue Tisch
Restaurant Tim Raue Gericht
Restaurant Tim Raue Berlin Atmosphere

Checkpoint Charlie  ·  Berlin-Kreuzberg  ·  2 Michelin-Sterne

I  —  Das Konzept

Kein Brot.
Kein Reis. Kein Zucker.

Tim Raue Küche Konzept


Das Konzept hinter Tim Raues Küche ist so klar formuliert, dass man es kaum glaubt, bis man es erlebt: keine klassischen Beilagen. Kein Brot, kein Reis, keine Nudeln, kein weißer Zucker. Was bleibt, ist das Wesentliche. Die Aromen treten in den Vordergrund, die Produkte sprechen direkt, nichts dämpft, nichts lenkt ab. Es ist eine Küche, die sich bewusst entschieden hat, weniger zu sein und dadurch mehr wird.

Raue beschreibt seine Küche als Verbindung aus drei asiatischen Traditionen: japanische Produktperfektion, thailändische Aromatik, chinesische Küchenphilosophie. Die Produkte selbst kommen überwiegend aus Europa, Kaisergranat aus Norwegen, Mandarinen aus Sizilien, Gemüse von Brandenburger Höfen. Das scheinbare Paradox ergibt beim ersten Bissen Sinn: Es geht nicht ums Exotische, sondern ums Präzise.

Verōnika Restaurant Berlin

COSMOPOLITAN ENCOUNTER — Mitten in Berlin Mitte liegt das Verōnika Restaurant wie ein bewusst gesetzter Kontrapunkt zur rastlosen Energie der Stadt. Dass das Restaurant zum Fotografiska Berlin gehört — einem der interessantesten Museumsprojekte der Stadt — ist dabei kein schmückendes Beiwerk, sondern Programm. Hier soll Essen Teil eines kulturellen Erlebnisses sein, nicht dessen Pausenfüller. Ob das gelingt? Ja. Und zwar auf eine Art, die man in Berlin nicht allzu häufig findet.


„Nichts endet an der Küchentür. Das Gesamtkonzept wurde konsequent zu Ende gedacht.“

I  —  Das Design  ·  Werner Aisslinger

Zwischen New York
und Berlin.

SAMTBEZOGENE BÄNKE  ·  ERDTÖNE  ·  LANG GEZOGENE BAR

Das Verōnika Restaurant sitzt im vierten Stock eines historischen Gebäudes an der Oranienburger Straße und trägt die Geschichte des Hauses sichtbar in sich. Originale Architekturdetails treffen auf eine Innenraumgestaltung, die von Werner Aisslinger verantwortet wird und warm, geerdet und gleichzeitig urban wirkt. Samtbezogene Bänke, Erdtöne, gedämpftes Licht und eine lang gezogene Bar im Zentrum des Raums schaffen eine Atmosphäre, die sich zwischen New York und Berlin bewegt — ohne bei beidem aufzuhören.

Die Designsprache ist bewusst nicht minimalistisch im kühlen Sinne. Der Raum hat Tiefe, Textur, Charakter. Warme Braun- und Cremetöne verbinden sich mit dem historischen Baukörper auf eine Weise, die nicht inszeniert wirkt, sondern gewachsen. Selbst Details wie die Serviceuniformen der Berliner Designerin Esther Perbandt zeigen, dass das Gesamtkonzept konsequent zu Ende gedacht wurde. Nichts endet an der Küchentür.


Tagsüber wirkt der Raum offen und hell. Am Abend verändert sich die Stimmung spürbar. Gedimmtes Licht, Spiegelungen auf Stein und Glas, die ruhige Bewegung des Personals — das Verōnika wird zum Ort, an dem man nicht das Gefühl hat, irgendwo hinmüssen zu müssen. Das ist seltener als man denkt.


II  —  Das Menü  ·  Roel Lintermans & Philipp Tröbs

Saisonal gedacht,
international gesprochen.

Chef Roel Lintermans  ·  Pierre Gagnaire  ·  Philipp Tröbs

Chef Roel Lintermans, der seine Handschrift unter anderem bei Pierre Gagnaire geschärft hat, kocht gemeinsam mit Philipp Tröbs eine moderne europäische Küche, die saisonal denkt und international spricht. Gemüse, Fisch, Fleisch stehen gleichberechtigt nebeneinander. Kein Gericht stellt sich in den Vordergrund. Und trotzdem bleibt jedes im Gedächtnis.

Die Karte lädt ausdrücklich zum Teilen ein — nicht als Trend, sondern als Überzeugung. Viele Gerichte entfalten sich erst in der Kombination, im Nebeneinander von Texturen und Temperaturen. Die Desserts folgen dieser Logik konsequent weiter. Safran-Crème Caramel, am Tisch flambiert, ist ein kleines Theater, das man nicht ablehnen möchte.


„Kein Drink, der nur hübsch aussieht. Kein Gericht, das sich in den Vordergrund stellt. Und trotzdem bleibt jedes im Gedächtnis.“


Die Getränkekarte wurde mit derselben Ernsthaftigkeit zusammengestellt wie die Speisekarte. Sommelier Pierre Girard berät mit Haltung, nicht mit Verkaufsabsicht. Neuentdeckungen aus Deutschland und Frankreich stehen neben einem Cocktailprogramm, das eigenständig und durchdacht wirkt.


III  —  Die Atmosphäre

Der Rahmen,
nicht der Hauptdarsteller.

MEISTERKÖCHE BERLIN  ·  WINE SPECTATOR BEST OF AWARD OF EXCELLENCE 2025

Was das Verōnika Restaurant von vielen vergleichbaren Adressen unterscheidet, ist eine Art innere Ruhe, die der Raum trotz voller Auslastung bewahrt. Der Service ist präsent, ohne zu drängen. Das Tempo ist angenehm, ohne zu schleppen. Gespräche bleiben die Hauptsache — das Restaurant versteht sich als Rahmen, nicht als Hauptdarsteller.

Das Haus ist bis 23 Uhr für Museumsbesuche geöffnet. Im fünften Stock wartet die Bar Verōnika für alle, die den Abend verlängern möchten. Ein Konzept, das aufgeht — weil es keinen zwingt, aber viele verführt.


„Selten wirkt Angesehenheit so selbstverständlich wie hier.“


Das Verōnika wurde als Szene-Restaurant von Meisterköche Berlin ausgezeichnet und erhielt den Wine Spectator Best of Award of Excellence 2025. Auszeichnungen, die wenig überraschen, wenn man einen Abend dort verbracht hat. Selten wirkt Angesehenheit so selbstverständlich wie hier.


Verōnika Restaurant Fotografiska Berlin Berlin Mitte Fine Dining Roel Lintermans Werner Aisslinger Wine Spectator 2025 Europäische Küche

Verōnika Restaurant  ·  Fotografiska Berlin  ·  Oranienburger Straße 54, 10117 Berlin  ·  veronikaberlin.com

aerde Restaurant Berlin

Ein Ort, der nicht laut um Aufmerksamkeit bittet, sondern sie sich durch Haltung verdient. Reduzierte Formen, natürliche Materialien und eine Küche, die Präzision über Effekte stellt, schaffen eine Atmosphäre, die ruhig und selbstverständlich wirkt. Bereits beim Betreten entsteht das Gefühl, dass hier jedes Detail bewusst gedacht wurde. Nichts wirkt zufällig, gleichzeitig nichts inszeniert. Genau darin liegt die Stärke des Konzepts.

Während viele Restaurants heute versuchen, möglichst sichtbar zu sein, setzt das aerde Restaurant auf Zurückhaltung, Qualität und eine fast selten gewordene Form von Ruhe. In einer Zeit, in der selbst ein einfacher Kaffee oft aussieht wie ein Marketingmeeting mit Keramikbecher, ist das fast irritierend.


„Nichts wirkt zufällig, gleichzeitig nichts inszeniert. Genau darin liegt die Stärke des Konzepts.“

I  —  Das Design

Nordisch inspiriert,
warm in der Materialität.

HALTUNG  ·  ZURÜCKHALTUNG  ·  QUALITÄT

Das Design des Restaurants folgt einer klaren, nordisch inspirierten Sprache, die moderne Architektur mit warmer Materialität verbindet. Helles Holz, strukturierter Stein, gebürsteter Stahl und textile Oberflächen schaffen eine Atmosphäre, die reduziert wirkt, ohne kühl zu sein. Die Farbpalette bleibt weich und natürlich: Sand, Creme, Rauchgrau und warme Brauntöne verbinden sich mit dem Tageslicht zu einer ruhigen, beinahe meditativen Gesamtstimmung.

Die Möblierung ist reduziert und weich zugleich. Niedrige Linien, feine Rundungen und handwerklich wirkende Details verleihen dem Raum Ruhe und Balance. Keramik, Leinen und matte Oberflächen sorgen dafür, dass der Raum nicht nur visuell funktioniert, sondern auch haptisch erfahrbar wird. Selbst kleine Elemente wie Gläser, Teller und Leuchten fügen sich selbstverständlich in das Gesamtkonzept ein. Man spürt, dass hier nicht einfach dekoriert wurde, sondern eine klare gestalterische Haltung existiert.


Besonders prägend ist der Umgang mit Licht. Tagsüber wirkt der Raum offen, leicht und beinahe transparent. Natürliches Licht reflektiert auf Stein, Holz und Glas und verstärkt die ruhige Wirkung des Interiors. Am Abend verändert sich die Stimmung spürbar: Indirekte Beleuchtung erzeugt eine weichere, intimere Tiefe. Küche, Gastraum und Bewegungsflächen stehen in einem natürlichen Verhältnis zueinander. Gäste können Abläufe beobachten und trotzdem das Gefühl von Ruhe behalten. Genau diese Balance aus Offenheit und Zurückhaltung macht das Design vom Aerde besonders.


II  —  Das Menü

Saisonal,
präzise, ohne Überladung.

Saisonale Zutaten  ·  Klare Aromen  ·  Moderne Reduktion

Die Küche konzentriert sich auf saisonale Zutaten, klare Aromen und eine moderne, reduzierte Form von Genuss. Gemüse steht häufig im Mittelpunkt der Gerichte und wird mit derselben Präzision behandelt wie klassische Hauptkomponenten. Frische Kräuter, feine Säure und fermentierte Elemente sorgen für Tiefe, Spannung und Balance. Die Gerichte wirken reduziert, ohne schlicht zu sein. Statt Überladung entsteht Komplexität durch Texturen, Temperatur und die Qualität der Produkte.

Internationale Einflüsse verbinden sich mit einer skandinavisch geprägten Klarheit, die sich durch das gesamte Menü zieht. Kein unnötiger Effekt, keine dekorative Überforderung. Jeder Teller wirkt ruhig komponiert und dadurch entsteht eine Form von Modernität, die nicht laut sein muss, um Eindruck zu hinterlassen.


„Weniger Inszenierung, mehr Qualität. Eine wohltuende Zurückhaltung in einer Welt, in der manche Drinks aussehen, als hätte ein Labor beschlossen, plötzlich emotional zu werden.“


Auch die Getränkekarte folgt dieser Haltung. Natürliche Weine, ausgewählte Cocktails und alkoholfreie Pairings ergänzen die Küche, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Die Kombinationen wirken durchdacht und fein abgestimmt.


III  —  Die Atmosphäre

Urban und entspannt —
gleichzeitig.

Entschleunigung ohne Distanz  ·  Bewusst gestalteter Zustand

Im aerde Restaurant entsteht eine Atmosphäre, die sich weniger wie ein klassischer Restaurantbesuch anfühlt und mehr wie ein bewusst gestalteter Zustand. Der Raum entschleunigt, ohne distanziert zu wirken. Gespräche bleiben präsent, ohne den Raum zu dominieren; Musik und Service greifen ruhig ineinander und erzeugen eine Stimmung, die gleichzeitig urban und entspannt wirkt.

Gäste bleiben länger sitzen, bestellen noch ein Glas Wein, beobachten Lichtreflexionen auf den Tischen oder das ruhige Zusammenspiel im Raum. Die Stadt draußen läuft weiter in ihrer üblichen Selbstüberforderung — drinnen entsteht ein anderer Rhythmus.


„aerde versteht Luxus nicht als Überfluss, sondern als Qualität, Aufmerksamkeit und Ruhe. Für manche vermutlich zu leise. Für andere genau deshalb unvergesslich.“


Das Gesamtkonzept basiert auf Balance: zwischen Stadt und Ruhe, Design und Funktion, Präzision und Wärme. Architektur, Licht, Service, Musik und Küche wirken nicht wie einzelne Elemente, sondern wie Teile einer gemeinsamen Haltung. Auch der Service folgt dieser Philosophie. Präsenz ohne Aufdringlichkeit, aufmerksam ohne formell oder distanziert zu wirken.

Mit dem Tagesverlauf verändert sich die Stimmung des Raumes. Tagsüber wirkt er leicht, offen und klar. Am Abend entsteht mehr Tiefe durch gedimmtes Licht, Spiegelungen auf Stein und Glas und die ruhigere Energie des Restaurants. Trotzdem bleibt immer eine gewisse Leichtigkeit bestehen. Kein hektischer Szenetreffpunkt, sondern ein Ort mit eigenem Rhythmus.


Aerde Restaurant Berlin Nordic Approach Fine Dining Saisonal Reduktion Natürliche Weine

Aerde Restaurant  ·  Berlin  ·  aerde.de

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