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BLOND POWER - Marlies Möller Salon Review

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Nun ist es schon über ein Jahr her, dass ich etwas neues mit meinen Haaren gemacht habe. Man gewöhnt sich schlussendlich sehr an seine gewohnte Frisur und belässt es beim nächsten Frisurbesuch dabei. Bloß kein Risiko eingehen! Doch gerade zum Ende des Jahres packte mich die Lust zu einer zumindest kleinen Veränderung. Ich muss zugeben, dass es eine SEHR gute Entscheidung war dies vor allem bei Marlies Möller zu machen!

Vertrauen ist nämlich das A & O


Die letzten Jahre habe ich schon einige schlechte Erfahrungen gemacht mit Friseuren. Ich wollte lieber Geld sparen und letztendlich sahen meine Haare dann auch so aus. Nach einigen Friseurbesuchen war meine Frisur dann nicht mehr wirklich so wie ich sie wollte, denn meine Haare wollten sich nicht mehr richtig legen beziehungsweise stylen. Das war echt anstrengend! Da mir das nie wieder passieren soll, gehe ich nun nur noch zu den Friseursalons, in denen ich dem Team vertraue und da gehört Marlies Möller definitiv dazu. Der richtige Friseur ist das A&O. Die Haare machen unfassbar viel aus und wenn man eine tolle Frisur hat, fühlt man sich gleich viel wohler in seiner Haut.

Kurz vor dem Ende des Jahres hatte ich Lust auf eine Veränderung und es gab schon viele Persönlichkieten, die mich dazu inspiriert haben. Mit etlichen Fotos auf meinem iPhone von ging es dann zu Marlies Möller in den Flagship Salon am Neuen Wall. 
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Marlies Möller am Neuen Wall


Der Salon am Neuen Wall ist wirklich wunderschön und zieht sich über zwei Etagen. Auch die Interior Richtungen unterscheiden sich, somit findet jeder  ein Plätzchen, an dem er sich wohl fühlt. Ich saß im ersten Stock sowie im Erdgeschoss zum Färben. Die Atmosphäre hat mir vor allem im ersten Stockwerk sehr zugesagt, denn die Etage dort wirkt durch die warmen und dunklen Farben sehr gemütlich, daher kann man kann dort super entspannen und abschalten.
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Blond Hair & Ola Plex


Nach einem leckeren Kaffee zeigte ich der Friseurin ein Foto und wir entschieden uns für einen etwas rockigen Look durch eine helle Blondierung – und dazu das neue Ola Plex (von dem mir schon jede Freundin vorgeschwärmt hat) zum Schutz. Ola Plex wird in drei Phasen verwendet. Die erste Phase von Ola Plex ist ein Öl, dass mit der Blondierung vermischt wird. Die zweite Phase wird einem beim Shampoonieren einmassiert und die dritte Phase bekommt man mit nach Hause und die benutzt man wie eine Kur fürs Haar. Geile Sachen, denn ich merke nichts von der Blondierung. Meine Haare fühlen sich genauso an wie vor dem Färben! Beim Schnitt hab ich mich etwas zurükgehalten, denn ich bin dabei mein Deckhaar wachsen zu lassen.


UNDERCUT SYLING TUTORIAL WITH TONI&GUY // VIDEO

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Viele von euch haben mich schon mal gefragt welche Produkte ich für meine Stylings benutze und ob ich nicht mal Lust hätte, eine Liste aufzustellen mit Produkten die ich auf jeden Fall auch weiterempfehlen könnte. An sich ja klar, doch jeder von uns hat anderes Haar und somit sind die Produkte nicht auf jeden übertragbar beziehungsweise von Vorteil. Aber eine Marke nämlich Toni&Guy, begleite mich schon knapp über zwei Jahren. 

Es gibt Tage da benutzte ich nur diese Produkte oder mixe sind mit einigen Produkten von Loreal Studio, doch die größte Auswahl an Produkten besitze ich schlichtweg von Toni&Guy. Diese Produkte sind für meine Haare einfach perfekt. Leichte, nicht klebende und zudem natürliche Produkte, die das Haar nicht beschweren oder schädigen. Ich kann euch daher nur empfehlen mal in einen Toni&Guy Salon oder Store in eurer Nähe zu gehen und euch einfach mal beraten zu lassen. 

Dort bekommt ihr nämlich eine individuelle Beratung auf euer Haar abgestimmt. Damals hab ich mich auch nicht wirklich überzeugen lassen, doch nun schwöre ich wirklich auf die Produkte daher wäre es auf jeden Mal ein Versucht wert, wenn ihr von euren momentanen Produkten unzufrieden seid und etwas Neues ausprobieren wollt.

BIG FAIL : LONG HAIR STORY



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Spontane Aktionen sind ja fast immer die lustigsten und daher muss ich euch die kurze, aber durchaus mehr als amüsante Story zu meinen zwei Tagen mit langen Haaren erzählen.

Letzten Donnerstag war ich nämlich noch mit einer Freundin aus der Uni in Altona unterwegs, als wir recht zufällig an einem Afro-Shop vorbeischlenderten. Da sie sich noch Öl für ihre Haare kaufen wollte gingen wir rein, um uns etwas umzugucken. Dann kam das Eine ziemlich schnell zum Anderen. Wir blieben in der Ecke mit den Extensions hängen und waren nicht nur von den Preisen mehr als angetan, sondern auch der Option sich diese sofort und innerhalb von einer halben Stunde in die eigenen Haare einnähen zu lassen überzeugte uns. Ich wollte schon immer das Feeling ausprobieren mit langen Haaren durch den Wind zu laufen und mir einen Dutt zu machen. Somit landeten wir beide nach einer halben Stunden Pro und Contra Abwägung auf dem Frisörstuhl, um uns die Dinger einnähen beziehungsweise einflechten zu lassen. Was mich jedoch so wirklich erwartet, wusste ich nicht, was wiederum auch besser war ... da ich mich dann wohl doch unentschieden hätte. 

So saß ich mit großer Vorfreude auf dem Frisörstuhl und die Dame fing nach und nach meine Haare zu flechten und zwischen meine Haare Extensions einzuflechten um sozusagen Linien zu bekommen um schlussendlich die Tressen in diese zu vernähen. Da kann ich jedem sagen, das tut scheiße weh. Vor allem bei dünnen Haaren. Diese Technik ist schlichtweg nicht für das Haar von Europäern gedacht. Das hätte ich mir auch denken können ... aber egal dachte ich mir, wer schön sein will muss leiden! Nach etwa einer Stunde und nicht einer halben Stunde, waren die Dinger eingenäht und ich spürte an jeder Ecke meiner Kopfhaut ein Ziehen und Brennen. Doch die Freude, die Dinger endlich im Haar zu haben überwiegte und so stolzierte ich aus dem Afro-Shop auf die Straße und fühlte mich recht unwohl in meiner Haut. 

Ich saß nämlich wie aus den 90gern entflohen aus. Leider war kein wirklich vorteilhafter Schnitt in den Haaren drin und da mein Deckhaar recht kurz war, musste ich einen mehr als auffälligen Mittelscheitel tragen um die Tressen zu überdecken. Die erste und auch die zweite Nacht waren der Horror. Ich konnte mich sowohl nicht auf die rechte als auch linke Seite hinlegen. Die Übergänge finden an zu jucken und das Ziehen wollte nicht aufhören. Auch die Optik sagte mir nicht zu... ich musste mir eingestehen. Lange Haare passen einfach nicht zu mir und erst recht nicht eingenähte Tressen. 

So versuchte ich etwas verzweifelt die Tressen irgendwie rauszubekommen, doch das kriegt man niemals alleine und ohne Rasierklinge hin. Hätte ich das früher gewusst, so hätte ich mir nicht so viele Haare mit abgeschnitten. Denn ich versuchte es, so naiv wie ich bin alleine im Bad geben zwei Uhr mit einer Schere. Ich liebe diese spontanen und unüberlegten Mitternachtseinfälle. Eine Tresse löste ich so ab, aber der Rest wollte nicht raus. Das hieß am nächsten tag Notruf bei meiner besten Freundin. Sie hat mir dann am nächsten Morgen die Tressen löste und ich mehr als froh in den Spiegel schaute. 

Also an alle da draußen, Finder weg von Afro-Shop Extensions sowie der Technik sich die Dinger einnähen zu lassen. Das ist nicht für das europäische Haar gedacht, tut scheiße weh, sieht unecht aus und lässt sich nur schwer mit dünnen Haaren überdecken!

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