Es gibt Champagnergläser, die einfach nur ein Gefäß sind. Und es gibt die Josephine N° 4 von Josephinenhütte. Mundgeblasen, bleifrei, mit einer gewölbten Silhouette, die auf den ersten Blick polarisiert und beim ersten Schluck sofort einleuchtet: Form follows function, konsequent zu Ende gedacht. Kein Glas von der Stange, sondern eines, das man erkennt, bevor man es überhaupt in der Hand hält, an der Kontur, am Licht, das sich in der Wölbung bricht. Ein Glas, das nicht nur hält, sondern hörbar mitspricht, wenn es um das geht, was darin funkelt.
Der Name reicht zurück bis 1842, benannt nach Reichsgräfin Josephine von Schaffgotsch, deren schlesische Glashütte einst zu den feinsten Europas zählte. Seit 2019 lebt dieses Erbe in einer neu gegründeten Manufaktur weiter, die mit einer eigenen Kollektion an die alte Tradition anknüpft, entworfen von Glasdesigner Kurt Josef Zalto, gefertigt in traditioneller Handarbeit, ganz ohne Bleioxide. Kein Design, das sich neu erfindet, sondern eines, das eine jahrhundertealte Handwerkskunst in eine zeitgemäße Form bringt, reduziert auf das Wesentliche, ohne dabei an Charakter zu verlieren. Was folgt, ist ein Blick auf ein Glas, das längst in Sternerestaurants und bei Sommeliers rund um den Globus zu Hause ist.
I — Die Marke & das Handwerk
Mundgeblasen.
Mit einem Namen, der auf 1842 zurückgeht.
Der Name Josephinenhütte reicht zurück bis 1842, benannt zu Ehren Reichsgräfin Josephines, deren schlesische Glashütte einst zu den feinsten Europas zählte und über Generationen auf den Tafeln von Aristokraten, Kaufleuten und Industriellen stand. 2019 wurde die Marke neu gegründet und knüpft seither bewusst an dieses Erbe an, heute mit Gläsern, die bei Sommeliers, Winzern und Sterneköchen zu Hause sind. Was sich dabei nicht verändert hat, ist der Anspruch an das Handwerk: Jedes Glas wird von Hand geblasen, jedes ist ein Unikat, keines gleicht dem anderen bis aufs Detail.
Kein Serienprodukt, keine Charge, die identisch ausfällt. Jeder Glasmacher bringt seine eigene Hand mit in den Prozess, jede leichte Unregelmäßigkeit ist kein Fehler, sondern Beweis dafür, dass hier noch jemand steht, der bläst, formt, prüft. Man merkt es, sobald man das Glas dreht: minimale Unterschiede, die maschinelle Fertigung nie zulassen würde, und genau die machen den Unterschied zwischen einem Trinkgefäß und einem Objekt, das man behält.
II — Die Form & der Schluck
Bauchig,
nach oben schmal.
Die gewölbte Silhouette der Josephine N° 4 mag auf den ersten Blick polarisieren, etwas Apartes, ganz Eigenständiges bekommt man damit auf jeden Fall. Die bauchige, nach oben schmal zulaufende Form kanalisiert und verstärkt die Aromen des Champagners, deutlich mehr Nuancen werden wahrnehmbar, die Aromatik tritt spürbar hervor. Der leicht eingezogene Rand fokussiert das Bouquet zusätzlich, ideal für gereifte Champagner ebenso wie für die zarte Perlage jüngerer Cuvées.
Man probiert es aus, und der Unterschied ist sofort da, nicht subtil, sondern klar hörbar im Ton, spürbar im Duft, sichtbar an der Perlage, die sich in der schmalen Öffnung feiner staffelt als in jedem geraden Glas. Bei aller Handarbeit bleibt es alltagstauglich: dünnwandig, aber stabil, spülmaschinenfest, gemacht, um benutzt zu werden, nicht nur, um im Schrank zu stehen.
Josephinenhütte Josephine N° 4 — Details
Redaktioneller Hinweis
Dieser Text wurde mithilfe von KI erstellt und von der Redaktion angepasst und geprüft.








