IT'S POLO TIME AGAIN - Ich bin mir sicher, jeder von uns hat zu Hause ein Poloshirt im Kleiderschrank. Auch ich nenne so einige Modelle mein Eigen. Dabei fällt mir auf, dass ich davon schon lange keins mehr ausgeführt habe. Aber warum ist dem so? Ist das Poloshirt ein Kleidungsstück, dem man mittlerweile zu wenig Aufmerksamkeit schenkt? Denn es lässt sich wirklich prima in jegliche, modernen Herbstoutfits kombinieren und verleiht jedem Look eine gewisse, schicke Note. Daher habe ich heute eins meiner Poloshirts aus dem Schrank befreit und es in einem passenden Look kombiniert. Neben dem Look, will ich euch noch zwei Tipps an die Hand geben, wie auch ihr wieder öfter zum Poloshirt greift.

Wie kombiniert man ein Poloshirt gekonnt mit anderen Kleidungsstücken? 


Eine der zahlreichen Kombinationsmöglichkeiten zeige ich euch in der Bildstrecke. So kann man ein schlichtes Polo problemlos mit sämtlichen Hosen kombinieren. Hier gilt es nur darauf zu achten, dass die Muster zusammenpassen. Eine gestreifte Hose mit einem gepunkteten oder bunten Poloshirt sieht aus wie gewollt und nicht gekonnt. Daher immer auf ein Muster oder eine Farbe setzten. Ich kombiniere beispielsweise gern ein dunkles Poloshirt mal zu einem Anzug. Und unabhängig davon ist ein Poloshirt deutlich seriöser als ein T-Shirt, aber nicht so elegant wie ein Hemd. Dennoch sollte man bei der Auswahl darauf achten, dass es für eine Kombination mit einem Anzug angemessen ist. Modelabel wie Hugo Boss, bieten erstklassige Poloshirts an, da sie ohnehin auch auf gehobene Anzugmode spezialisiert sind. Das Poloshirt verleiht dem Anzug eine Art Lässigkeit. Und gerade diese Lässigkeit ist es, die dieses Kleidungsstück so unverzichtbar macht. Ob als Farben-Highlight im Casual Look, kombiniert mit Bomberjacke und Chino oder als Teil des Smart Casual Looks, zu dunkler Jeans und Blazer. Wenn man, unglaublicher Weise, noch kein Poloshirt besitzt, sollte man beim Kauf unbedingt darauf achten, eine schlichte Farbe zu wählen. Diese lässt sich dann einfacher zu verschiedenen Looks, Farben und Mustern kombinieren. Als Basic-Piece und perfekter Allrounder sind unzählige Kombinationen möglich. Weitere Tipps und einen kleinen Knigge findet ihr in diesem Ratgeber.

Must-Dos und No-Gos 


Es gibt einen sehr wichtigen Grundsatz beim Tragen eines Poloshirts: es muss passen! Die Passform ist entscheidend. Dabei gibt es Folgendes zu beachten:

  • Die Ärmel müssen ungefähr 10 Zentimeter über den Ellenbogen enden
  • Das Poloshirt darf weder zu locker und zu lang, noch zu eng und zu kurz sein
  • Es darf den Träger nur umspielen

Wenn es unsichtbar bleibt, ist ein Unterhemd oder T-Shirt unter dem Poloshirt erlaubt. Und unsichtbar bedeutet, keine herausragenden Ärmel oder Saum, der hervorsticht, wenn man die Knöpfe des Poloshirts offen trägt. Für den letzten Fall bietet sich ein T-Shirt mit V-Ausschnitt an. Zum Schluss habe ich mich noch zwei höchst umstrittenen Themen gewidmet.

Streitthema Nr. 1: Darf ich die Knöpfe offen tragen? 


Warum eigentlich nicht? Wenn ich eines meiner Poloshirts zu einem lässigen Casual-Outfit kombiniere, warum sollte ich dann die Knöpfe nicht offen tragen dürfen. So lange der Look es erlaubt, brauche ich persönlich dafür keine Freigabe! Was anderes ist es, wenn ich das Poloshirt zu einem Anzug tragen möchte. Aber auch in diesem Fall ist es wieder der Look, der mir die entsprechenden Vorgaben macht. Wirkt man zugeknöpft, wenn man das Poloshirt komplett geschlossen trägt? Auf jeden Fall! Aber vielleicht möchte ich ja genau das auch mal sein?!

Streitthema Nr. 2: Muss das Hemd in die Hose oder nicht?


Wer gut aufgepasst hat, kann die Frage schon selbst beantworten! Es kommt doch wie immer, auch hier auf den Look an. Trage ich ein Poloshirt zum Anzug, so stecke ich es doch bitte in die Hose. Fühle ich mich nach Casual, dann ist doch vollkommen erlaubt, es eben auch über einer Jeans oder im Sommer zu Shorts zu tragen. Und wer es mag, trägt wie oben schon erwähnt ein Poloshirt in einer Chino, unter einer Bomberjacke. Ich für meinen Teil habe die Poloshirts wieder ganz vorne im Ankleidezimmer liegen. Beim Schreiben habe ich schon das ein oder andere Outfit im Kopf und kann es eigentlich nicht erwarten, eins nach dem anderen zu tragen.