Ich habe eine Detox-Kur selbst noch nie ausprobiert. Vor allem schwärmten mir viele Freundinnen von, wie gut man sich nach so einer Detox-Kur fühlt. Natürlich purzelen da auch die Pfunde ... für mich natürlich nicht so relevant aber nice to know, die Haut wird besser und so weiter! Wer nichts wagt der nichts gewinnt dachte ich mir und so habe ich mich vor gut einem Monat dazu entschlossen eine 3-tätige Saftkur von KALE&ME auszuprobieren. Nun ist etwas Zeit vergangen und ich habe die Misson Detox-Kur nochmal Revue passieren lassen. Daher kommt hier nun mein Erfahrungsbericht!
   
Erst einmal möchte ich euch die Säfte selbst vorstellen sowie meine persönliche Meinung zu den Geschmäckern der Säfte kundgeben.

#PAMELA PINE: Apfel, Ananas, Gurke, Zitrone Minze ich steh ja auf bisschen sauer – der Saft ist genau mein Ding.

#CATIE CARROT: Apfel, Karotte, Zitrone Karotte ist zwar als Saft sonst nicht so mein Liebling, aber mit der Zitrone funktioniert es super.

#ALAVOCA: Ananas, Spinat, Avocado, Zitrone schmeckt… grün 😀 macht satt – mittags perfekt

#ROSY ROOTS: Apfel, Karotte, Rote Beete, Zitrone, Ingwer fruchtig, mit ner Note Rote Beete und der Ingwerschärfe… ich mag’s.

#KALVIN KALE: Apfel, Gurke, Staudensellerie, Zitrone, Grünkohl, Spinat einer meiner Lieblinge. Schmeckt wie flüssiger Salat… wie ein leckerer Dressing, dass man nach dem Salat noch mit dem Brot dippt.

#AMY ALMOND: Wasser, Mandel, Dattel, Himalaya Salz im Gegensatz zu allen Bewertungen, bei denen in den höchsten Tönen davon geschwärmt wird… ich mag den Saft nicht. Er macht gut satt am Abend, aber ich freu mich sicher nicht den ganzen Tag drauf. Ist Geschmacksache.


 
In den letzten Wochen war mein Studium extrem anstrengend. Erst die Prüfungen, dann die ganzen Hausarbeiten und Dokumentationen schreiben… zusätzlich zum regulären Blogger-Pensum. Das schlaucht und der Körper ist an manchen Tagen schon echt am Limit. 

Deshalb hab ich mir gedacht, dass eine kleine Entgiftungskur mir vielleicht gut tun würde. Ich habe mich für die Variante der Saftkur entschieden, da ich dann immer etwas im Magen habe (alle 2 bis 3 Stunden ein Fläschchen trinken) und ich somit hoffte, dass mein Kreislauf nicht schlapp macht. Außerdem bin ich so oder so ein großer Fan von frischen Säften, daher habe ich mich bewusst für die 3-Tages-Kur von KALE&ME entschieden. Eine Hamburger Marke, die ganz bei mir in der Nähe ihre frischen Säfte konzipiert und produziert! 

So und nun machte ich mir auf, die Kur zu starten und eins kann ich schon vorwegnehmen. Es war echt kein Zuckerschlecken!


Tag 1

Planung! Ich habe mir die Flaschen so eingeteilt, dass ich alle 3 Stunden eine trinke, damit ich abends auch noch etwas im Magen habe, wenn ich schlafen gehe und die Nacht ohne Hunger überstehe. Hunger habe ich nicht, Gelüste schon, ist aber bestimmt normal. Wenn ich merke, dass der Magen nach etwas essbarem schreit, mache ich mir eine große Tasse Brühe. Das hilft sehr! Mein Plan ist, über den Tag verteilt noch 2,5 Liter Flüssigkeit zusätzlich zu trinken. Klappt aber nicht so richtig. Durch das ganze Wasser trinken kriege ich nun langsam echt Hunger. Außerdem fühle ich mich schon den ganzen Tag müde. Aber ich halte durch!

Tag 2

Erster Uni-Tag nur mit Säften. Ok, der Hunger ist da… nicht schlimm, aber schon merk ich – irgendwie wird es ein gutes Gefühl. Bisher noch kein Kopfweh in Sicht, ich fühle mich auch nicht mehr schlapp, wie am Vortag… mal sehen. Durch die Uni bin ich schön abgelenkt und denke nicht dauernd an Knödel mit Sauce oder ein Medium-Steak mit Ofenkartoffeln… Viele schrieben in ihren Erfahrungsberichten, dass sie sich den ganzen Tag auf die Mandelmilch gefreut hatten… kann ich nicht bestätigen. Der 6. Saft ist so gar nicht mein Ding. Ich kippe ihn halt runter… da finde ich alle anderen Säfte viel besser. Der Geschmack und die Konsistenz geht in Richtung Sojamilch mit Weizen. Der Tag geht recht schnell zu Ende. Ich fühle mich dabei eindeutig besser als gestern! Ich bin gespannt wie der letzte Tag wird!

Tag 3

Letzter Tag! Schon gleich nach dem Aufstehen habe ich sehr starken Hunger. Gut, dass ich heute frei habe und nicht unbedingt 100% geben muss. Ich fühle mich nämlich echt schlapp und kaputt. Mir fehlt feste Nahrung. So entschließe ich mich zwei Bananen zu Essen um meinen Magen zu stopfen und endlich etwas "festes" zu mir zu nehmen. In der Zwischenzeit lenke ich mich mit den E-Mails ab und gehe eine Runde spazieren. Laufen ist heute nicht drin, ich fühle mich unmotiviert! Ab Mittag wird mein Hunger nur noch schlimmer und ich freue mich riesig auf Morgen. Ein Butterbrot, dazu Gemüse oder ein Obstsalt. Ich denke nicht an deftige Speisen wie gestern, mehr an etwas leichtes was jedoch satt macht. Am Abend gibt es dann für mich noch 1 Liter Tee den letzten Saft etwas Netflix und dann ist es überstanden!

Fazit

Es war wirklich eine neue Erfahrung. Komplett ohne feste Nahrung hätte ich nicht einmal einen Tag überstanden. Doch in Kombination mit den Säften kann man es auf jeden fall überstehen. Ich würde es auf jeden Fall nochmal machen, denn jetzt weiß ich was mich erwartet. Diesen von vielen Freundinen umjubelten WOW-Effekt habe ich nicht erhalten. Ich fühle mich eigentlich ganz normal! Doch meine Haut ist eindeutig besser geworden but that's all!

Schlußendlich sollte man auch keine Wunder erwarten! Doch wenn man sich und seinem Körper etwas gutes tun will, kann ich so eine 3-tägige-Saftkur echt ans Herz legen.