Museum

Das Museum für Moderne Kunst befindet sich gegenwärtig in der modernistischen Ausstellungshalle des früheren Möbelhauses „Emilia”, ebenso wie die Straße benannt nach Emilia Plater. Das einfache und funktionale Gebäude mit seinen verglasten Fassadenebenen bildet einen perfekten Hintergrund für die in ihm ausgestellten Exponate. Die Sammlung des Museums umfasst Werke der polnischen und ausländischen zeitgenössischen Kunst, die in häufig wechselnden Ausstellungen präsentiert werden.

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Gute Getränke zu super Preisen findet ihr in der Blok Bar. Außerdem erwartet euch hier eine sehr hippe und entspannte Atmosphäre. Im vierten Stockwerk in einem alten "Abrisshaus" findet ihr die Bar. Also nicht wundern, wenn ihr nur verlassene Flure anstatt einer Bar antreffen solltet. Erst ganz oben findet ihr ein Schild der Bar und die Tür, an der ihr klingeln müsst. 

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Kaffee und Kultur im Café Wrazenie Swiata. Das Café Wrzenie Swiata gehört einem berühmten polnischen Journalisten, der es sich zur Aufgabe gemacht hat einen heimeligen Ort für all diejenigen zu schaffen, die nicht zu Hause arbeiten können. Das Café, das auf den ersten Blick wie ein Buchladen wirkt hat ein paar Tische und eine großzügige Terrasse mit entspannten Sonnenliegen. Es gibt Internet, selbstgemachte Limonade, tolle Baguettes und die Tausend Bücher inspirieren bei der Arbeit – mein allerliebstes Lieblingscafé in Warschau. Ansonsten vermittelt Ministertwo Café am Hipster Square auch das typische Berlin Flair: hier gibt es Almdudler, Club Mate und free Wifi.
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Wenigstens für ein paar Stündchen müsst ihr einen kleinen Spaziergang durch die Altstadt von Warschau machen. Hier lauft ihr an alten Gemäuern vorbei, an Palästen und surreal gebauten, viel zu großen Gebäuden. Gerade der Schlossplatz und die kleinen Gassen um die Stare Miasto sind sehenswert und vor allem beeindruckend, wenn man bedenkt, dass die meisten Gebäude „frisch“ vor einem halben Jahrhundert gebaut wurden und trotzdem so wirken, als seien sie aus dem Mittelalter…

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Das Neon Museum in Warschau widmet sich der Dokumentation und dem Erhalt der Neonschilder Polens aus der Zeit des Kalten Krieges. Seine Gründer und Direktoren, David Hill und Ilona Karwinska, initiierten das Projekt 2005 mit Ilona Karwinskas Fotodokumentation‚ Polish Neon’. Schon in diesem Jahr begannen beide mit der Wiederherstellung der ersten Schilder jener Ära. 

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Petit Appétit – ein entzückendes französisches Bistro mit ausgezeichneter wechselnder Tagessuppe und französischen Bäckereien und Spezialitäten direkt auf Warschaus beliebter Einkaufsstraße Nowy Swiat.

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Warschau = Essen im Zapiecek. Die wirklich deftige Küche in Polen ist nicht Jedermanns Sache, aber es gibt einen Laden oder, besser gesagt, eine Restaurantkette, die euch eine leckere polnische kulinarische Erfahrung bietet. Zapiecek hat es echt drauf. Hier habt ihr die Wahl zwischen gefühlten 1000 verschiedenen Arten von Pierogi und habt damit schon einmal das polnischste Essen Polens auf dem Tisch. Kurz zur Erklärung Pierogi sind Teigtaschen, die traditionell mit körnigem Frischkäse und Kartoffeln gefüllt sind. Im Zapiecek gibt es diese allerdings in den exotischsten Varianten: von Lachs und Camembert Käse bis hin zu Steinpilzen oder Feta ist alles dabei. Auch die traditionelle rote Beete Suppe und den Fruchtpunsch bekommt ihr hier. 

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Das wohl hippste Viertel in Warschau nennt sich Soho. Hier findet ihr alles was das Hipster-Herz begehrt. Ein wirklich pulsierendes und sehr kreatives Viertel mit vielen tollen versteckten Ecken, Cafes und Restaurants. Vergleichbar mit Kreuzberg oder der Schanze in Hamburg jedoch noch ein Ticken kleiner, kreativer und sauberer.

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Reservierungen nimmt die zweistöckige Panorama Bar & Lounge im 40. Stockwerk des Marriot-Hotels nicht entgegen. Bei unserer Ankunft erklärt die Empfangsdame, dass es eine eineinhalb-stündige Warteliste auf einen Tisch samt 40 Minuten Wartezeit auf Cocktails gäbe. Anfangs enttäuscht, konnten wir doch mit Charme die Policy der Bar umgehen und einen Tisch ergattern. Und letztendlich wurde unsere Bestellung auch schneller serviert, als anfänglich angekündigt. Fazit: Top Ausblick aus dem 40. Stock, gute Cocktails, jedoch leider kein kundenfreundliches Service.

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Warschau hat schon einiges zu bieten und auch wenn es nicht die schönste Stadt Europas ist hat sie einen gewissen Charme, einen Mix aus strengem Kommunismus und dem Beginn einer neuen Hipster-Ära. Kurz: Urlaub in Warschau lohnt sich!