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Während ich mich noch vage an meinen meinen ersten Berührungen mit Monte-Carlo in meiner frühsten Jugend erinnere, in der ich mit großen Augen diese völlig andere Welt von Luxushotels und -autos beobachtete, würde ich diesmal einen Blick hinter die Kulissen dieses weltbekannten, monegassischen Stadtbezirks schauen können. Und der Zeitpunkt dafür hätte nicht besser sein können, denn schon länger beschäftigt mich die Frage, wie viel Luxus ich selbst brauche und für diese Einschätzung war dies hier zweifelsohne ein prädestinierter Ort! 

Monte-Carlo ist von seiner Fläche her tausend Mal kleiner als Hamburg, hat dafür aber den großen Vorteil, direkt an der Côte d’Azur mit unmittelbarer Angrenzung zu Italien und Frankreich zu liegen. Daher kann man einen Besuch dieses Stadtbezirks sehr gut mit einer Reise z. B. von oder nach Nizza (1/2 Stunde) oder Cannes (1 Stunde Autofahrt) oder mit einem Roadtrip entlang der Côte d’Azur verbinden. Nach zwanzig Gehminuten befindet man sich bereits im Zentrum am Cercle d’Or, wo sich auch das berühmte Hôtel de Paris und gegenüber das nicht weniger bekannte Casino befindet. Ein freundlich lächelnder Herr mit Zylinder öffnet mir die Tür des im Jahre 1864 erbauten Hotels

Während unseres Aufenthalts  in Monaco kam für uns immer wieder die Frage auf, wie es nur wäre, wenn Geld keine Rolle spielen würde. Im schwarzen Maserati zum Dinner abgeholt zu werden, bei den Luxus-Labels grenzenlos shoppen zu können und sich in den besten Restaurants mit ausgefallenen Gerichten verwöhnen zu lassen sind zweifellos Annehmlichkeiten, die wahrscheinlich kaum jemand ablehnen würde. Das Schöne in der jetzigen Situation ist daher, dass es immer noch etwas gibt, von dem man träumen kann.

Die Innenstadt ist wirklich sehr schön und geflegt. Überall findest man wunderschöne Gassen und gepflegte Fassaden. Doch an sich ist die Stadt tot. Alle Leute die in wirklich in Monaco leben verlassen höchstens am Abend das Haus oder tummeln sich in exklusiven Clubs wo wir als "Normalos" keinen Zutritt haben. Somit wird tagsüber die Stadt von Touristen überrannt. Ein richtiges Feeling bekommt man dort also nicht. Daher waren wir auch nicht allzu traurg am Abend die Stadt wieder zu verlassen. Für einen kurzen Tagsausflug lohnt sich ein Trip nach Monte-Carlo allemal.